- Wenn nicht jetzt, wann dann?

Meine Route [Hier genauer ansehen]

In diesem Beitrag möchte ich Dir einmal genauer erzählen wie ich meine Route [Beitrag] zusammengestellt habe und wie ich vor habe auf meiner Reise zu navigieren.

In meinem Beitrag “die Idee” [Beitrag] habe ich Dir unter anderem erzählt, warum ich eine Europareise und keine Weltreise bzw. eine Fahrradreise auf einem anderen Kontinent machen möchte. Ebenfalls habe ich Dir schon erzählt, dass ich bereits Teile der Südeuropäischen, Mitteleuropäischen und Osteuropäischen Länder gesehen habe. In Nord-und Westeuropa bin ich hingegen noch nie gewesen. Und da ich gerne neue Länder kennenlernen möchte, gab es schonmal eine grobe Vorstellung davon, wie meine Route aussehen könnte.

Im Prinzip habe ich die Planung meiner Route in zwei grobe Phasen unterteilt. In der ersten habe ich mich dazu entschieden, welche Länder ich besuchen möchte. Anschließend habe ich über zahlreiche Touristenseiten Punkte wie Großstädte, bestimmte Sehenswürdigkeiten und Panoramarouten markiert. Ebenfalls habe ich geschaut welche Freizeitparks und welche Freunde/Bekannte ich auf der Strecke besuchen möchte. Dann habe ich die ungefähre Distanz ermittelt und auf ihre Realisierbarkeit, mit Orientierung an meinen bisherigen Radreiseerfahrungen, geprüft und anschließend wieder wenige Stationen aussortiert.

In der zweiten Phase habe ich systematisch versucht von Station zu Station gute Fahrradrouten ausfindig zu machen. Oft musste ich 5-10 verschiedene Seiten für zufriedenstellende Ergebnisse besuchen. Manchmal hatte man dann einen super Überblick über gute Routen in einem ganzen Staat, manchmal auch nur für eine Verbindung zwischen 2 oder 3 verschiedenen Stationen und gelegentlich gab es auch Verbindungen, für die ich überhaupt keine zufriedenstellenden Strecken ausfindig machen konnte. Beispiele hierfür wären die gut 500km zwischen Sundsvall und Trondheim, oder die Regionen an der kompletten englische Südküste. Dort scheint es keine Radwege und erst recht keine Beschilderung fürs Radfahren zu geben.

Aber i.d.R. hat man gute Routen gefunden und so habe ich unter anderem für Deutschland die Seite fahrrad-tour.de [Link], für Dänemark die Seite Vejdirektoratet [Link] und für Schweden die Seite [Link] benutzt. Für Norwegen war es schwieriger und ich habe nach sehr langem suchen endlich eine scheinbar gute Verbindung zwischen Trondheim und Hamar finden können und mir die Strecke notiert. Leider finde ich den Link der Seite einfach nicht mehr. Ab Hamar ist folgender Link empfehlenswert: Klick!

Sollte ich mich entscheiden auch nach Island zu fahren, so werde ich fast ausschließlich auf der Ringstraße (Nr. 1) unterwegs sein. Für die restlichen Länder war es wieder deutlich einfacher. Dies sind im generellen meine absoluten Empfehlungen für die Niederlande [Link], Belgien [Link] und Großbritannien [Link]. Es handelt sich hierbei, genauso wie bei der verlinkten Dänischen Seite, um alle nationalen Fahrradrouten in nur einer Karte. Somit musst du also nicht die Selbe Route wie ich fahren, um diese Seiten für Deine persönliche Routenplanung benutzen zu können. Nun verbleibt noch Irland. Hier habe ich glücklicherweise nach wenigen Minuten recherchieren die Internetseite “meine-radtouren.de” gefunden. Der Blogger ist tatsächlich fast die identische Route in Irland gefahren, wie auch ich sie vor habe zu fahren [Link]. Hier konnte ich ganz entspannt einfach die hochgeladene gpx-Datei für mein Navi herunterladen.

Und wie sieht es dann mit der Navigation auf Tour aus?

Ja, du hast richtig gelesen. Ich benutze ein Navi! Den Teasi One 3. Meine Navigation auf Tour soll so aussehen: Einige Teile bestehen wie gesagt aus nationalen, ausgeschilderten Fahrradrouten. Dort ist ein Navi natürlich völlig überflüssig. Jedoch gibt es immer wieder Abschnitte, wo ich das Navi benutzen werde. Ebenfalls habe ich mir alle Wege noch einmal notiert – für den Fall der Fälle. Aber ansonsten bin ich auch ein großer Fan des einfach drauf los fahrens. Ich habe einen guten Orientierungssinn und kann i.d.R. auch die Himmelsrichtungen recht genau einschätzen. Manchmal macht es mir auch einfach Spaß auf sämtliche Hilfsmittel zu verzichten.

Ursprünglich hatte ich geplant mit dem Smartphone zu navigieren. Die App OsmAnd hat mir z.B. sehr gut gefallen. Jedoch zieht mir das viel zu viel Akku. Ich habe zwar drei Powerbanks und ein Solarpanel mit dabei, jedoch auch noch einige andere elektronische Geräte mit im Gepäck, die ich auch damit aufladen muss. Es muss also nicht sein mit der Navigation über das Smartphone, zumal ich das Navi auch nicht vorher kaufen musste. Der Teasi One 3 gehört meiner Mutter und die hat ihn mir gerne verliehen.

Wieder zurück beim Prozess der Routenplanung möchte ich noch gerne auf das Eurovelo-Projekt hinweisen [Link], welches ich absolut genial finde. Eurovelo ist ein Netzwerk mit 15 Langstreckenradwegen, die den ganzen europäischen Kontinent verbinden und zusammenbringen. Bis 2020 wird angestrebt dieses Streckennetz fertigzustellen, welches dann eine Gesamtstrecke von 70000km Radweg haben soll. Dieses Projekt fördert den Radtourismus enorm und kann ich somit nur befürworten. Genauso kann ich empfehlen die Seite für die eigene Routenplanung zu verwenden. Sie ist sehr übersichtlich gestaltet.

Hast Du schon einmal eine Fahrradreise gemacht? Wie hast Du Deine Route geplant und anschließend navigiert? Fallen dir noch gute Seiten mit Radwegen für die von mir genannten Länder ein oder hast Du Geheimtipps für sehenswerte Orte in diesen Ländern? Lass es mich wissen, indem Du mich öffentlich oder privat kontaktierst. 🙂

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